Episode 03 - Heart Relation


Mana tat dies was Ayumi von ihr verlangte. Sie erzählte ihr die Wahrheit und alles was sie wusste. Von der Eisfrau, den Prismasteinen und vom Pinguin. Nachdem sie fertig war, fügte sie noch hinzu: ,,Ich kann dich verstehen wenn du mir nicht glaubst, ich glaube es selber noch nicht richtig." Mana war unglaublicher weise sehr bedrückt. ,,Das ist schon verrückt, aber da ich von der Frau mit Eiszapfen attackiert wurde, muss ich dir wohl glauben." ,,Ayumi..." Mana blickte zu ihr auf. ,,Mach dir keine Sorgen. Alles wird gut. Ich werde dir helfen die restlichen 6 Verbündete zu suchen." Zu Manas Überraschung lächelte Ayumi und legte ihre Hand auf ihrem Kopf. ,,Danke Ayumi. Ich werde dich dafür beschützen, damit die Black Souls dir nix antun können." Die Lilahaarige war erleichtert und nahm ihre Hand in ihre. ,,Wir sind doch jetzt Freunde", gab Ayumi lächelnd von sich. ,,Und Freunde helfen sich, obwohl sowas nicht üblich ist." ,,Ich weiß es zu schätzen", kam es als Antwort von Mana.

Wie aus dem Nichts kam der Pinguin unterm Bett hervor. ,,Raichi." Der Pinguin räusperte sich und holte tief Luft, ehe er anfing Mana anzuschreien. ,,Du hast sie wohl nicht mehr alle! Ich hab dir gesagt das muss ein Geheimnis bleiben! Wir haben keine Zeit jemanden zu beschützen der nicht auserwählt wurde!" Mana hielt sich die Ohren zu, Ayumi tat dies auch. Nachdem er fertig war, nahmen beide ihre Hände von den Ohren. ,,Aber Raichi. Ayumi wurde von Yuriko angegriffen, da musste ich ihr doch die Wahrheit sagen", versuchte sie zu erklären. ,,Das hab ich mitbekommen, aber trotzdem. Die Black Souls sind nicht zu unterschätzen, vor allem der Boss nicht. Denk nächstes mal drüber nach." Raichi war etwas wütend und verschränkte seine kurzen Arme übereinander.

Ayumi beobachtete den Pinguin ehe sie aufschrie. Diesmal hielt sich Raichi die Ohren zu. ,,Ayumi was ist?", fragte Mana besorgt. ,,D-d-der Pinguin kann ja sprechen", sagte Ayumi erschrocken. Sie hatte etwas Panik und ein wenig Angst. Mana versuchte sie zu beruhigen. ,,Das hatte ich dir doch gesagt. Ich war auch überrascht, aber man gewöhnt sich schnell dran." ,,We-wenn du es sagst." Ayumi war erschöpft und ließ sich wieder ins Bett fallen. Mana deckte sie zu und verließ mit Raichi ihr Zimmer, damit Ayumi sich erholen konnte.

Ayumi hatte letztendlich bei Mana übernachtet und so machten sie sich gemeinsam am nächsten Morgen auf dem Weg zur Schule. In der Schule trennten sich ihre Wege, da sie in unterschiedlichen Klassen waren. In den Pausen trafen sie sich und aßen auch gemeinsam in der Kantine zu Mittag. Sie unterhielten sich und lachten gemeinsam. ,,Ich wünschte Ayumi wäre auch eine Auserwählte", dachte sich Mana während des Essens. Schon wieder merkte sie nicht, dass sie mit den Gedanken woanders war als sie eigentlich sein sollte. Diesmal holte sie Ayumi zurück. ,,Hm?" ,,Hast du Lust nach der Schule shoppen zu gehen? Das wird bestimmt großartig!" Die Dunkelrothaarige strahlte dabei und man sah ihr an dass sie gerne shoppen ging. ,,Okay", kam es als Antwort. ,,Danke Mana. Dann bis später." Ayumi verabschiedete sich von ihrer neuen Freundin und verschwand.

Dann war es endlich soweit. Die Beiden gingen nach der Schule in die Stadt. Ayumis Augen glänzten förmlich vor Freude. Sie konnte es kaum erwarten in Boutiquen zu gehen um zu stöbern und die neusten Kollektionen anzuprobieren. ,,Komm schon, beeil dich Mana-chan, sonst ist alles ausverkauft", drängelte Ayumi sie. ,,Ich komm doch schon. Beruhige dich, es wird dir niemand etwas weg kaufen." Mana hatte nicht gerade die große Lust dazu, sie ging dennoch mit, damit sie Ayumi glücklich machen konnte. Sie wollte ihre neue Freundschaft mit ihr nicht gefährden.

Die Zeit verging trotzdem wie im Flug. Wie angenommen probierte Ayumi viele Klamotten an und kombinierte sie zu neuen Outfits. Mana sah ihr sofort an, dass das Ayumis Element war, sie war froh drüber dann doch mitgekommen zu sein, auch wenn es anstrengend war. ,,Sag mal, hast du auch so einen gewaltigen Hunger?", sprach Ayumi während sie ihre Hand auf ihren laut knurrenden Magen hielt. ,,Shoppen ist echt appetitanregend." ,,Du hast Recht. Jetzt wo du es sagst, bekomme ich auch Hunger. Lass uns doch bei Nee-san essen. Ihr Restaurant ist nicht weit von hier." ,,Das musst du mich nicht fragen. Reiko-samas Essen würde ich immer essen. Also los!" Ayumis Augen funkelten erneut und sie sprintete los. Mana seufzte nur und folgte ihr. ,,Hey warte doch", rief sie ihr hinterher.

Weit sollten sie aber nicht kommen. Durch den Eifer von Ayumi und ihrem Tempo rannte sie in eine junge Frau, die ein chinesisches, langes Kleid trug. ,,Hey pass doch auf wo du läufst", maulte sie die fremde Frau an. Diese drehte sich um und betrachtete die Mädchen. ,,Du bist doch in mich hinein gerannt", maulte die Frau zurück. ,,Geh aus dem Weg, wir wollen zu Reiko-samas Restaurant." Ayumi war alles andere als freundlich zu ihr. Selbst Mana war etwas überrascht. Um die Frau nicht weiter zu verärgern, stellte sich die Lilahaarige vor Ayumi und verbeugte sich. ,,Es tut mir Leid für das Verhalten meiner Freundin." Die Frau guckte nur abfällig. ,,Es gibt nix zu entschuldigen. Ihr habt mein Kleid versaut. Dafür werdet ihr büßen!"

Die Fremde Person fing sich an zu verwandeln, naja nicht viel. Sie bekam nur Schmetterlingsflügel. Mana und Ayumi gingen einige Schritte zurück. ,,Wer und was bist du? Das kann kein Mensch", fragte Mana sie. ,,Ich bin Chou-Chou und ich such die Prismasteine", kam es als Antwort. ,,Also gehörst du zur Eisfrau." ,,Eisfrau? Sie heißt Yuriko, aber egal. Ihr habt mein Kleid ruiniert!" Chou-Chou wurde wütender.

Mana sah zu Ayumi. ,,Du musst hier weg, du hast keine Chance gegen sie. Ich werde mich verwandeln und gegen sie kämpfen." ,,Ich weich dir nicht von der Seite. Ich werde dir helfen!" Ayumi sah Mana ernst in den Augen. ,,Aber pass auf dich auf." Mana konnte ihr einfach nichts ausschlagen. ,,Das brauchst du mir nicht zu sagen", zwinkerte sie ihr zu. ,,Gut dann mal los." Beide nickten gleichzeitig.

Während sich die Zwei unterhielten hörte Chou-Chou heimlich zu. ,,Du kannst dich verwandeln? Dann hast du einen Prismastein. Gib ihn mir!" Mana drehte sich zu ihr. ,,Das kannst du vergessen!", schrie sie. Sie hielt ihren Stein hoch und rief: ,,Green Prisma Voice!" Daraufhin wurde Mana vom weißen Licht umhüllt und begann sich zu verwandeln. Ihre Gegnerin musste sich ihre Augen zuhalten und hielt sich die Arme schützend vor die Augen von dem grellen, hellen Licht. Nach der Verwandlung stand Mana mit einem ernsten Blick vor ihr. ,,Mein Gesang wird dich vernichten." ,,Das wollen wir ja mal sehen." ChouChou schlug mit ihren Flügeln etwas und aus denen kamen feine Pollen. Mana fing plötzlich an zu husten. ,,Wa-was ist das?", krächzte sie. ,,Das sind Sporen, die dein Körper lähmen. So werde ich mir jetzt deinen Prismastein holen." Die Gegnerin fing an zu lachen. Mana spürte, wie ihr Körper nicht mehr auf sie zu hören schien. Notgedrungen ging sie in die Knie und hustete.

,,MANA!", hörte man plötzlich. Ayumi, die sich bislang im Hintergrund aufhielt, rannte zu ihr. ,,Du müsstest auch die Sporen eingeatmet haben. Wieso kannst du noch stehen?" Chou-Chou passte es nicht dass ihre Sporen nicht wirkten. Die Rothaarige drehte sich zu ihr. ,,Ich hab mich ja auch versteckt und ein Taschentuch vor dem Mund gehalten." ,,Wie kannst du es wagen so meinen Pollen zu entkommen. Dafür werd ich dich töten!" Chou-Chou wurde wütender und schlug heftiger mit den Flügen, so dass mehr Sporen produziert wurden. Ayumi hingegen hielt sich wieder ein Taschentuch vor dem Mund und Nase. ,,Ich muss Mana beschützen. Sie kriegt keine Luft mehr. Wenn ich mich doch nur verwandeln könnte", dachte sie sich während sie drauf wartete, dass Chou-Chou aufhörte mit den Flügeln zu schlagen.

Wie aus dem Nichts wurden Ayumi und Mana in einem hellen, weißen Licht umhüllt. Ayumi verstand nix mehr. ,,Das du deine Freundin beschützen willst, hat dich zur Auserwählten gemacht. Der Prismastein in deinem Körper wurde erweckt“, ertönte wieder mal die Stimme aus dem Nichts. ,,Wie jetzt? Wo ist er denn?" Ayumi sah sich um, entdeckte aber schließlich in ihren Händen das Mikrofon und einen lilafarbigen Stein. ,,Leg den Stein ins Mikrofon und sag 'Purple Prisma Voice'. Der Rest erledigt sich von allein." Ayumi nickte entschlossen und legte den Stein ins Mikrofon. ,,Purple Prisma Voice!", rief sie schließlich. Sie verwandelte sich und bekam eine neue Frisur sowie ein Dress mit passenden Schuhen und Handschuhen. Nach der Verwandlung erblasste das Licht und vor Chou-Chou standen nun 2 Idole, Mana war allerdings noch außer Gefecht gesetzt. Chou-Chou staunte nur überrascht. ,,W-wie konntest du dich verwandeln? Du musst auch einen Prismastein besitzen." Ayumi war alles Andere als fröhlich. ,,Was du Mana angetan hat ist unverzeihlich. Ich werde dich vernichten!" Sie legte ihr Mikrofon und fing an zu singen.

Itsu demo soba ni ita
Anata no sono tonari
Onnaji negaigoto
Dakishimete irareta

Kono te wo nobashite
Anata ni furetai
Hajimari no kodou wo kiite

Chou-Chou griff zur selben Zeit wieder mit ihren Sporen an. Diese wurden aber durch den Gesang neutral, sodass Ayumi ohne Probleme weiter singen konnte.

Kitto tsunagaru Relation
Sora ni egakidasu
Motto yuuki wo atsumete
Tsuyoku tsuyoku kokoro tsunagareru you ni

Aozora no shita
Hibiku kane no ne
Mimi wo sumasete
Hajimari wa sugu soko

Kitto tsunagaru Relation
Sora ni egakidasu
Motto yuuki wo atsumete
Tsuyoku tsuyoku kokoro tsunagareru you ni

Chou-Chou verspürte Schmerzen. Sie schrie vor Schmerzen auf. ,,Das nächste Mal seid ihr fällig!", sprach sie noch drohend ehe sie sich vom Acker machte. Ayumi betrachtete sich danach erst mal, dann fiel ihr aber noch Mana ein. Sie rannte zu ihr. ,,Mana." Diese öffnete langsam ihre Augen. ,,Ayumi?", fragte sie schwach. ,,Ja ich bins. Ich bin jetzt auch deine Verbündete", lächelte sie erleichtert. ,,Da-das freut mich. Ich hab es mir auch gewünscht." ,,Mana...", sagte sie nur überrascht und war überglücklich.

Ayumi brachte mit Hilfe ihrer Schwester Mana nach Hause. Das Restaurant war zum Glück nur paar Meter entfernt. Raichi sah zu Ayumi, diese an Manas Bett saß. ,,Die zweite Sängerin ist nun erwacht. Das bedeutet, das die Black Souls erst recht alles dran setzen die Steine zu holen. Ich hoffe zu weißt es." Insgeheim war er aber froh das sie erwacht war. ,,Ja, das weiß ich. Aber zusammen werden wir es schaffen", beruhigte sie den Pinguin. ,,Wer werden die 5 Anderen finden und die Black Souls versiegeln."